Malaria: Vorbeugen ist besser als heilen…

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Allgemeines

Malaria ist für Reisen in das südliche Afrika auf jeden Fall ein Thema, mit dem ihr euch beschäftigen solltet. Wir sind keine Ärzte und empfehlen auf jeden Fall sich dazu ärztlich beraten zu lassen. Hier fassen wir unsere Erfahrungen und Gedanken dazu zusammen.

Malaria wird durch den Stich der weiblichen Anopheles Mücke (Moskito) übertragen und wird durch einen Parasiten hervorgerufen, der sich im Blut einnistet.

Die Symptome sind grippeartig und können im schlimmsten Fall zum Tod führen. Die Inkubationszeit beträgt ca. 2 Wochen – es gibt verschiedene Arten von Malaria, die sich auch in den Symptomen und Krankheitsverlauf unterscheiden. Die Malaria tropica ist dabei die gefährlichste.

Malaria ist kein Thema im Western Cap (Südafrika), während wir uns im Norden (Faustregel: Überall wo es Regenzeiten gibt) mit dem Thema Malaria beschäftigen (z.B. Krüger Nationalpark, Botswana, Norden von Namibia).

 

Wie kann ich mich schützen?

  • Stichschutz
  • Klassische Mittel (Malerone oder ähnliches)
  • Standby Medikamente
  • Homöopatische Mittel

 

Schutz vor Stichen

Mosquito-NetzDa Malaria durch Mückenstiche übertragen wird, schützen wir uns grundsätzlich mit Stichschutz-Mittel und Moskitonetz. Moskitonetze sind nicht schwer und lassen sich auf eine sehr kleine Größe zusammenlegen. Erfinderisch muss man manchmal bei der Befestigung des Netzes in den Parkhütten sein. Nehmt euch auf jeden Fall noch ein längeres Stück Schnur mit, dass ihr über Balken oder Sonstiges „werfen könnt, um dann das Moskitonetz zu befestigen.

Gerade gegen Abend werden die Stechmücken aktiv. Deshalb reiben wir uns dann besonders gut mit einem Mückenschutz ein und schützen die Beine mit langen Hosen. Wir holen uns den Mückenschutz grundsätzlich in Afrika – das Gepäck wir nicht belastet und dort gibt es die wirksameren Mittel.

 

 

Malariaprophylaxe

Die klassischen Medikamente sind Lariam und Malarone. Beide Mittel sind eine Belastung für den Körper und sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Nach unseren Recherchen hat Lariam noch mehr Nebenwirkungen, die in den psychischen Bereich gehen.

1-2 Tage vor Einreise in das Malariagebiet fängt man mit der Einnahme an und nimmt die Tabletten noch 1 Woche länger. So könnt ihr die benötigte Menge an Tabletten kalkulieren.

Wir beziehen die Tabletten entweder über DocMorris (dort könnt ihr den ein oder anderen Euro sparen). Alternativ könnt ihr auch in Südafrika ein Medikament mit dem Namen Malatek in Apotheken besorgen. Diese Tabletten enthalten auch den Malariawirkstoff. Die Tabletten wurden uns in der exakt benötigten Menge rezeptfrei ausgegeben und waren deutlich günstiger.

Bevor ihr euch für oder gegen Malariaprophylaxe entscheiden die 2 wichtigsten Empfehlungen von unserer Seite:

1. Sind die Tabletten wirklich notwendig – prüft bitte Reisezeit und Gebiet, in das ihr fahrt.

2. Tabletten nie ohne Rücksprache mit Arzt nehmen und sich die Nebenwirkungen erklären lassen.

 

Standby Medikamente

Die Idee hinter einer Standby Therapie ist, dass das Medikament erst genommen wird, wenn es Anzeichen einer Malariainfektion gibt. Die Medikamente sind dabei die selben (z.B. Malarone) werden aber in einer deutlich höheren Konzentration genommen.

Wir nehmen diesen Weg, wenn die Infektionsgefahr relativ gering ist – d.h. das Reisegebiet oder die Jahreszeit nur ein geringes Risiko einer Malariainfektion haben. Auch hier auf jeden Fall vorab den Arzt konsultieren.

Das Tropeninstitut teilt die Gebiete in Risikozonen ein von kein Risiko bis zu hohem Risiko. Es sollte auf jeden Fall auch die Reisezeit beachtet werden – in der Regenzeit ist die Infektionsgefahr wesentlich höher als in der Trockenzeit.

 

Alternative Wege – pflanzliches Mittel Artemisia annua

Von der Schulmedizin nicht empfohlen allerdings in Afrika mit sehr großem Erfolg auch in Langzeitstudien bewiesen. Wir haben Freunde in Südafrika, die sich ausschließlich auf diesem Weg schützen. Die Rede ist von Artemisia annua – ein pflanzlicher Wirkstoff, den es als Tee oder in Tablettenform gibt.

Wir haben dazu noch keine Erfahrungen gesammelt und können nur auf unsere Freunde verweisen, die sich damit regelmäßig schützen und bis heute keinerlei Probleme hatten.

Für uns wird das auch der zukünftige Weg sein.

 

 

 

 

Nützliche Links

Artemisia: https://www.vitalstoffmedizin.ch/index.php/de/wirkstoffe/artemisia

Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizien: http://www.dtg.org/

Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SuedafrikaSicherheit.html

 

 

Bezugsquellen zum Schutz gegen Malaria

 

www.docmorris.de

 

Malarone
Malaria Prophylaxe

 

www.docmorris.de

 

Autan Insektenschutz
Mittel für Insektenabwehr

 

 


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